Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt
seit 1990

Neue Arbeitsmöglichkeiten in einem freien Land

Mit großen Investitionen erweiterte sich die traditionelle Orgelbaukunst nach 1990 in Bad Liebenwerda. Seit über 140 Jahren werden nun hier im Süden Brandenburgs - und im weiten Umkreis als einzigem Betrieb - Orgeln gefertigt. Im neuen Montagesaal entstehen Instrumente, in denen durch handwerkliche Perfektion und musikalische Sensibilität eine künstlerische Einheit erwächst. Die bis 1989 eingegrenzten Möglichkeiten der Kreativität können sich nun voll entfalten.

Bereits in der 4. Generation arbeiten leitend Dr. Markus Voigt (geb. 1960; Kirchenmusikstudium mit A-Examen, Orgelbaumeister), Matthias Voigt (geb. 1967; Orgelbaumeister, Restaurator) 

In den Folgejahren werden dreimanualige Werke für Grimmen - Marienkirche, Bad Liebenwerda - St. Nikolai-Kirche, Berlin-Charlottenburg - Epiphanienkirche gefertigt sowie weitere ein- und zweimanualige neue Orgeln u.a. für die Universität in Greifswald sowie für Kirchen in Kuschkow, Klink, Ursprung, Bad Düben, Spremberg, Meißen.

Restaurarierungen und Rekonstruktionen an historisch bedeutsamen Orgeln sind u.a.: Bär-Orgel Kloster Zinna 18/2, Maetz-Orgel der Musikakademie Cluj (Klausenburg)/Rumänien II/19, Friese-Orgel in Zittow I/15, Flemming-Orgel in Leipzig-Panitzsch I/9, Jehmlich-Orgel Leipzig-Hochschule 18/3, Mehmel-Orgel in Greifswald III/37, Rühlmann-Orgel in Herzberg/E. III/47, Geissler-Orgel in Reinharz.

Besonderer Aufwand wird in die Entwicklung neuer verschleißarmer Präzisionsteile für die Tontraktur investiert. Neuentwicklungen wie im Setzer integrierte Schwellersteuerungen (Berlin-Epiphanienkirche mit 4 Schwellwerken bzw. Teilschwellwerken) und andere neue Spielhilfen dienen der weiteren Vervollkommnung des Angebotes für den Organisten.

Die Instrumente sind geprägt von einer musikalisch-künstlerischen Einheit, die immer wieder durch die praktizierenden Musiker in der Firmenleitung zu ihrer Vollendung gebracht werden.

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